Vorsicht Eltern!wie sie ihre Kinder artgerecht begleiten

 

Pass auf!

Lass das!

Komm jetzt!

Schrei nicht!

Hör auf!

Komm spielen!

 

Pass auf!

Diese falsch verstandene Vorsichtsmaßnahme werden wir alle kennen. Haben sie oder ihre Kinder jemals darauf gehört?! Weshalb verfolgt uns dieses Schutzbedürfnis, obwohl wir es wider besseren Wissens unterlassen sollten?
Wir möchten unsere Verantwortung gerecht werden und glauben wir müssen uns ständig um unsere Kinder kümmern. Natürlich müssen wir uns kümmern – aber zur rechten Zeit am rechten Ort. Diese Unterscheidungen zu treffen fällt schwer; denn wer macht sich keine Sorgen [Sorgen sind unerfüllte Erwartungen]. Genau diese Erwartungen gilt es in die richtigen Bahnen zu lenken.
Fragen sie sich, was Ihnen wichtig ist. Ist ein glückliches Kind, dass seine Erfahrungen machen muss, oder ein scheues Kind, dass sich nicht verletzen darf?
Denken sie an die ersten Gehversuche Ihres Kindes. Es wollte laufen und fiel hin. Es stand wieder auf und fiel hin. Ganz alleine OHNE ihre Hilfe. So können sich die Neuronenbahnen miteinander verknüpfen und das Kind lernt. So langsam hat es die Erfahrung gemacht, wie es das Gleichgewicht halten muss. Wir lernen aus Erfahrungen. Haben wir keine Erfahrungen haben wir nichts gelernt. Würden sie es vor jedem Sturz warnen und schützen, würde das Kind nie alleine laufen können. Sie sind nicht seine Krücke. Seien sie sein Begleiter, Aufklärer, Berater, Schüler und Lehrer. Auch wir Erwachsene lernen durch unsere Kinder.
Werden Sie gelassener, Ihre Kinder machen die Erfahrungen die sie machen von ganz alleine.

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