Bevor er das Haus verließ, hatte Mercutio Fenster und Türen geschlossen, doch als er nun den blauen Salon mit seinen herrlichen Wandgemälden betrat, spürte er schon beim Eintreten die kalte Winterluft im Raum. Tatsächlich stand ein Fenster sperrangelweit offen, die schweren dunkelblauen Samtvorhänge, die bis zum Boden hinunterreichten, schwangen im Wind leicht hin und her. Doch dies war es nicht, was Mercutio aufstöhnen ließ. Dort auf dem Boden lagen Romeo und Julia – ihre Gesichter einander zugewandt, nur Zentimenter voneinander entfernt. Nass war der Boden unter ihnen – draußen regnete es in Strömen, wie Mercutio unbewusst wahrnahm. Kein Zweifel, die beiden waren tot, würden nie mehr das Licht der Sonne über Verona sehen. Weinend brach Mercutio zusammen, schluchzend kniete er sich vor die leblosen Körper
seiner Freunde. Was war nur geschehen?

Verkürzt:
Als Mercutio zurückkam, war es im Zimmer eisig kalt – kein Wunder, stand doch der Fensterflügel sperrangelweit offen. Draußen regnete es in Strömen, der Zimmerboden war nass und dort in einer Lache lagen seine Freunde: Romeo und Julia, beide tot. Weinend brach Mercutio vor den beiden leblosen Körpern in die Knie.
Was war hier geschehen?

Auf den Punkt:
Ein Mann betritt ein Zimmer, dessen Fenster offen steht. Dort liegen Romeo und Julia in einer Wasserlache tot auf dem Boden. Was ist geschehen?

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