Suche

Kogniver(s)um

Lernen lernen ist einFach

Kategorie

Symptome

Ohne Schule

Advertisements

Wie Sie Ihre Kinder artgerecht begleiten

Vorsicht Eltern!wie sie ihre Kinder artgerecht begleiten

 

Pass auf!

Lass das!

Komm jetzt!

Schrei nicht!

Hör auf!

Komm spielen!

 

Pass auf!

Diese falsch verstandene Vorsichtsmaßnahme werden wir alle kennen. Haben sie oder ihre Kinder jemals darauf gehört?! Weshalb verfolgt uns dieses Schutzbedürfnis, obwohl wir es wider besseren Wissens unterlassen sollten?
Wir möchten unsere Verantwortung gerecht werden und glauben wir müssen uns ständig um unsere Kinder kümmern. Natürlich müssen wir uns kümmern – aber zur rechten Zeit am rechten Ort. Diese Unterscheidungen zu treffen fällt schwer; denn wer macht sich keine Sorgen [Sorgen sind unerfüllte Erwartungen]. Genau diese Erwartungen gilt es in die richtigen Bahnen zu lenken.
Fragen sie sich, was Ihnen wichtig ist. Ist ein glückliches Kind, dass seine Erfahrungen machen muss, oder ein scheues Kind, dass sich nicht verletzen darf?
Denken sie an die ersten Gehversuche Ihres Kindes. Es wollte laufen und fiel hin. Es stand wieder auf und fiel hin. Ganz alleine OHNE ihre Hilfe. So können sich die Neuronenbahnen miteinander verknüpfen und das Kind lernt. So langsam hat es die Erfahrung gemacht, wie es das Gleichgewicht halten muss. Wir lernen aus Erfahrungen. Haben wir keine Erfahrungen haben wir nichts gelernt. Würden sie es vor jedem Sturz warnen und schützen, würde das Kind nie alleine laufen können. Sie sind nicht seine Krücke. Seien sie sein Begleiter, Aufklärer, Berater, Schüler und Lehrer. Auch wir Erwachsene lernen durch unsere Kinder.
Werden Sie gelassener, Ihre Kinder machen die Erfahrungen die sie machen von ganz alleine.

Stress

Ruhig werden und besonnen auf Stress reagieren

Das Kind und seine Wünsche stehen im Vordergrund, die eigenen Bedürfnisse haben ebenfalls ihren Platz. Hintereinander funktioniert das am besten. Liebe und Disziplin gehören zusammen.

Grenzen setzen heißt lieben.

Gelassenheit sollte das Ziel auf alle Situationen sein, denn es gibt keine schlechten Ereignisse, sondern nur schlechte Wertungen.
Es gibt kein „richtig“ und kein „falsch„. In der Situation verhalten Sie sich, wie Sie sich verhalten. Ob hilflos, ratlos, orientierungslos, oder überfordert, Sie tun Ihr Bestes. Wird hinterher festgestellt, dass Ihr Verhalten verbesserungswürdig ist, können Sie das ab jetzt für die nächste Situation ändern.

  • Heute schon gelobt?

    Lobsätze fördern das Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen nicht nur bei Kindern. Jeder Tag ist voller Erfolgserlebnisse, wir müssen sie nur erkennen wollen. Wir nehmen das Gelungene als selbstverständlich hin. So rauben wir uns die Freude daran und stürzen uns meist auf die Fehler und das Misslungene. Kleine Lobsätze für den Alltag (zwar häufig, aber nicht zu inflationär anwenden) wirken positiv:

    – Schön, dass du pünktlich aufgestanden bist.
    – Super, dass du alle Hausaufgaben erledigt hast.
    – Prima, dass das Essen rechtzeitig fertig geworden ist.
    – Schön, dass du heute nicht (mit wem auch immer) gestritten hast.
    – Schön, dass du deinen Schreibtisch aufgeräumt hast.
    – Sehr gut, dass du die dreckige Wäsche in den Container geworfen hast.

    Absolute Tabusätze:

    – Warum hast du nicht … ?
    – Kannst du nicht endlich, mal … ?
    – Immer muss ich dir sagen, dass … !
    – Immer diese Trägheit … !
    – Immer bist du so … !

    Lobkiller vermeiden:

    „Das hast du gut gemacht, aber …“ Als Lob kommt dieser Satz nicht an.
    „Warum nicht gleich so?“ Ist noch ein bißchen schlimmer.
    „Das kannst du noch besser…“ Das bedeutet, „er/sie hat sich nicht genug angestrengt“.

    Vorsicht: Unehrliches, aufgesetztes Lob erkennen Kinder sofort.

    Bleiben Sie gelassen, auch wenn es schwer fällt!